Lebenslauf - Andreas SG.vo Wallenberg Pachaly

Andreas S.G. von Wallenberg Pachaly, Düsseldorf, Deutschland

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Wer bin Ich
Mein Leben ist geprägt von Begegnungen mit Menschen anderer Kulturen
 
Nachdem ich bereit während meiner Gymnasialzeit in den USA gelebt habe, habe ich in Montpellier, Frankreich Psychologie studiert und danach vier Jahre in Tokyo um mein Studium letztendlich an der Ludwig-Maximilian Universität München abzuschließen.
 
Die Zusammenarbeit mit internationalen und international operierenden Firmen im Rahmen von Coaching und Consulting hat schon früh,  neben meiner  klinischen, psychotherapeutischen Arbeit mein Interesse gefunden. Bereits in den 70er Jahren war ich an den Akquisition-Verhandlungen zwischen Sony und Wega beteiligt.
 
Nach dem ich meine Ausbildung zum Psychoanalytiker in Tokyo begonnen hatte, führte ich sie in München, Bern und Berlin zu Ende. Ein besonderer Schwerpunkt war die Behandlung von Patienten aus dem Borderline-Syndrom Spektrum und Persönlichkeitsstörungen. Meine therapeutischen Möglichkeiten erweiterte ich parallel dazu entscheidend durch meine Ausbildung zum Gruppenanalytiker.
 
Ab Beginn der 80 Jahren leitete ich über 5 Jahre zusätzlich einen Kindergarten, baute in den achtziger Jahren 2 Krabbelgruppen auf,  was damals noch eine „Pioniertat“  war und widmete mich intensiv der Begleitung von Eltern-Erzieherarbeit in der Form von Supervision-  und Balint-Gruppen.
 
Bereits Ende der 70er Jahre hatte ich an einem Forschungsprojekt über Kindesmisshandlung  teilgenommen, welches sowohl Täter als auch Opfer, oft die späteren Täter, untersuchte.  Dies führte mich Mitte der 80er Jahre dazu, Mitglied des Arbeitskreises Medizin-Psychologie von Amnesty International zu werden, der sich mit der Behandlung von Folteropfern auseinandersetzt. Ein Thema, dem ich mich bis heute theoretisch und praktisch widme und das in Form der Trauma Behandlung schwer gestörter Patienten auch meine klinische Arbeit befruchtet.
 
Ab 1987 baute ich gemeinsam mit Gleichgesinnten vier betreute Wohngemeinschaften mit 8 bis 10 Bewohnern auf und entwickelte das Model der therapeutischen Gemeinschaft in der Gemeinde, welches vielen schwerer kranken Psychiatriepatienten ermöglichte, erfolgreich Psychotherapie zu machen und nicht mehr in einer Drehtürpsychiatrie gefangen zu bleiben, da sie in den Wohngemeinschaften einen unterstützenden, belebenden zwischenmenschlichen Raum erlebten, welcher ihnen das „Überleben“ zwischen den Sitzungen ermöglichte, ohne in nicht mehr aushaltbare Gefühlszustände abzustürzen und somit viele Psychiatrieaufenthalte überflüssig machte. (Freie gemeinnützige Beratungsstelle für Psychotherapie – Betreutes Wohnen)
 Ein  weiterer Strang bildete die Internationalisierung meiner Arbeit. Düsseldorf, als die drittgrößte japanische Gemeinde in Europa nach London und Paris eröffnete mir natürlich nicht nur die Gelegenheit auch in Deutschland mit japanischen Patienten zu arbeiten, sondern bot und bietet mir als sehr internationale Stadt immer wieder Gelegenheit mit englisch sprachigen Patienten aus den unterschiedlichsten Ländern zu arbeiten.
 
Nach meinem Lehraufenthalt an der Universität von Managua, Nikaragua begann ich auch mit Patienten  in spanischer Sprache Therapien durchzuführen, sowohl aus Spanien, als insbesondere auch mit Menschen aus Lateinamerika.
 
Mein Interesse für therapeutische Gemeinschaften geht bis in die 70er Jahre zurück und liegt einerseits Begründet in der Tatsache, dass diese Form der Therapie  Menschen eine Therapiemöglichkeit eröffnet, welche an einer tiefgreifenden Vertrauensstörung leiden und sich verbal nur wenig mitteilen können. Darüber hinaus ermöglichte mir  der Austausch mit Klinikern und Theoretikern aus dem englischen und europäischen Raum im Rahmen der von der „Association of Therapeutic Communities“  neue Therapiemöglichkeiten einzuführen und weiterzuentwickeln, welche nichtverbale Kommunikationsformen und die Arbeit mit dem dritten Objekt ermöglichen.
 
Meine internationale Ausrichtung führte dazu, dass ich zahlreiche Veröffentlichungen im anglosächsischen Raum publiziert habe. Dies wurde auch durch meine seit 1980 bestehende Mitgliedschaft  in der IAGP gefördert, ein Zusammenschluss von Gruppenpsychotherapeuten aus über 40 Ländern, welche sich weltweit regelmäßig treffen.
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