In der Supervision geht es um Verstehen

In der Supervision geht es um Verstehen: eine unabdingbare Voraussetzung in jedem kommunikativen Handeln. In der Supervision geht es darum „blinde Flecken“ sichtbar zu machen und verdrängte, verleugnete oder abgespaltene Gefühle spürbar werden zu lassen um dadurch die Beziehung mit dem Patienten wieder vertiefen zu können, aber eben auch den Raum eröffnen zu können, dass der Patient in seiner Beziehungsfähigkeit zu sich und anderen wachsen kann.

Supervision strebt nicht nur das empathische Verstehen im Sinne von Mitfühlen und Teilhabe an der Existenz des Anderen an, sondern eben das Fallverstehen, also die Durchdringung einer meist sehr komplexen zwischenmenschlichen Beziehungssituation in ihrer unterschiedlichen Dimensionalität, d.h. in ihren normativen, sozialen, psychischen, ökonomischen, strukturellen, historischen, politischen, kulturellen  und auch in ihren bewussten und unbewussten Wirklichkeiten mit dem Ziel ein vertieftes Verständnis der zwischenmenschlichen dyadischen oder eben auch Gruppenbeziehung zu erarbeiten, das es ermöglicht, dem verborgenen Sinn näher zu kommen, indem das Dort und Damals von dem Hier und Jetzt unterscheidbar wird und eine Begegnung im Hier und Jetzt wieder möglich wird.

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